Ich habe hier mal meinen eigenen Jahresrückblick zusammengefasst. :)
Jahreswechsel
Ich habe zusammen mit meiner Besten Anna in das neue Jahr rein gefeiert. Wir haben zusammen gelacht, Videos gedreht, Blei gegossen, Filme geschaut und Massen an Unsinn geprabbelt.
Januar
Die Schule hat wieder angefangen und wir mussten Unmegen an Unterrichtsstoff wiederholen, weil die Prüfungen immer näher gerückt sind. Da wurde aus normalerweise ruhigen Lehrern hin und wieder mal das Monster mit roten Augen, dass keine Geduld mehr hatte - aber auch das ging irgendwann vorüber. Januar ist einer der Monate, wo viele aus meinem Freundes- und Verwandschaftskreis Geburtstag haben: Also hieß es einmal bei der lieben Anna Geburtstag feiern, wo ich nur mit Ach und Krach hin konnte, weil ich die Woche davor mit einer dicken Grippe im Bett geklebt habe! Und Ende des Monats, vom 30. auf den 31. haben wir in den 16. Geburtstag meiner allerbesten Diana gefeiert: Wir haben uns über Saw 5 lustig gemacht, andere Filme geschaut, Schnittchen gegessen, Popcorn ausm Teppich gezupft und den Mikrowellentanz getanzt.
Februar
Der nächste Monat, der nur so von Geburtstagskindern durchflutet ist, zu denen ich auch gehöre. Aber ich habe meinen Geburtstag nicht direkt an meinem Geburtstag gefeiert, sondern da Wochenende danach. Weil mitten in der Woche Geburtstagfeiern .. das ist einfach unschön. Doch bevor das alles war, bin ich mit Diana, Jana und Anja zum Weiberfasching gegangen! Männer in Kleidern, als Krankenschwestern und Gretel, Frauen als Cindy aus Marzahn und Frösche. Das Highlight waren natürlich die .. nun ja ich will nicht zu viel verraten. An dem Samstag danach habe ich dann meinen 16. gefeiert. Mit wenigen Leuten nur .. Diana, Anna, Jenny, Berry, Olga und Sebastian waren da und das hat mir auch gereicht. :) Wir haben erst ein wenig Filme geguckt, geschnackt und gelabert und dann sind wir alle zusammen zur Faschingsdisco! Ích fands ganz lustig, mit tanzen und den ganzen Leuten, die schon um 0 Uhr betrunken waren, haha! Aber die drei, die bei mir geschlafen haben, waren noch ganz beisammen - was ihr Glück war. Denn betrunkene haben bei mir einen Extraplatz im Schuppen. Gegen Ende des Monats hatte dann mein Bruder seinen 18. Geburtstag, den er ein wenig größer gefeiert hat - ich durfte nur Hilfsarbeiter sein und kein Gast. Aber man gibt sich mit dem zufrieden, was man bekommt.
März
Präsentationsprüfung des Realschulabschlusses. Mein Thema, dass ich behandelt und schließlich präsentiert habe war "Die Geschwister Scholl - Geschwister im Widerstand gegen Hitler" und ist im Endeffekt in meine Geschichtsnote mit eingeflossen. Diese ganze Materie und das, was die beiden, also Hans und Sophie Scholl, geleistet haben, finde ich einfach immer wieder faszinierend, was mich schließlich auch darauf geführt hat, dass ich dieses schwerverdauliche Thema gewählt habe. Ich habe gebüffelt, gebangt, gezittert und dann habe ich gejubelt. Mit einer 1, an der keiner der drei Lehrer aus dem Prüfungskommite etwas auszusetzen hatte, bin ich aus dem Klassenraum gekommen und habe erstmal meine Freude rausgeschrieen - meine Klassenlehrerin und alle meine Klassen- und Schulkameraden standen da im Flur, doch das war mir im ersten Moment egal.
April
Nach dem die Präsentationsprüfungen vorbei waren, hieß es weiter für die schriftlichen Prüfungen büffeln. Ich glaube in dem Monat habe ich gar nichts anderes gemacht, als in die roten Starkbücher geguckt und Stoff wiederholt.
Mai
Gleich zu Beginn des Monats waren sie da - die Prüfungen. Mathe, Englisch und Deutsch. Oh, wie wir gebangt haben. Englisch und Deutsch waren eigentlich durchschnittlich einfach, wenn man das so von einer Prüfung sagen darf. Mathe, mein sowieso stärkstes Fach, war da schon am einfachsten. Welch Ironie. Alle anwesenden Mathematiklehrer, die schon mehrmals bei den schriftlichen Mathematikprüfungen dabei gewesen sind, haben gesagt, dass das mit Abstand die schwierigsten sind, die sie je gesehen haben. Alleine sechs Seiten, die zum durchlesen waren - das sind vier Seiten mehr gewesen als in der Deutschprüfung! Aber irgendwie haben es dann doch die meisten geschafft und ich auch - welch Wunder.
Juni
Die letzten Arbeiten waren geschrieben, jetzt ging es nur noch um eins: Abschlussfahrt und Abschlussabend. Alle haben gekrübelt, sich gefreut und waren aufgeregt. Die Unterrichtszeit wurde durch Spiele, Filme, Spaziergänge im naheliegendem Naturschutzgebiet und Gesprächsrunden überbrückt. Die letzte Woche vor der Abschlussfahrt habe ich leider nicht mit meiner Klasse verbringen können, da ich ein Praktikum in meinem jetzigem Ausbildungsbetrieb absolviert habe. Aber halb so schlimm! Am Morgen des 19. habe ich sie alle wieder gesehen und eine ganze Woche um mich rum gehabt! Ganze 10 Stunden sind wir bis nach Vales in Südtirol gefahren um dort unsere unbeschwerte Abschlussfahrt zu verbringen. Ein Temperaturumschwung zwischen 13° und 29° mussten wir dabei allerdings in Kauf nehmen. Zumindest für den ersten Tag. Wir waren in Verona, Sirmione, Riva del Garda, Brixen und Bozen, sind durch die Dolomiten gewandert und haben am wunderschönen Ufer von Riva del Garda/Gardasee entspannt. Wir haben in der Dorfdisco gefeiert, in einem Viererzimmer mit Dreißig Leuten die WM verfolgt, haben bis tief in die Nacht gelacht und nur eine Stunde vorm Frühstück geschlafen. Wir haben die ganze Pension auf Trapp gehalten und sind für diese kurze Zeit noch Enger zusammen gewachsen. Doch die Tatsachen haben uns wieder eingeholt: Taschen und Koffer packen, Zimmer sauber machen und mit dem Bus zurück gen Heimat. Doch wirklich bewusst wurde uns dieses Ende unserer Schulzeit erst am Abschlussabend. Dort wurde uns das entgültige Ende richtig vor Augen geführt, als wir auf der Bühne unseres Bürgerhauses standen und unsere Zeugnisse bekamen.
Juli
Schule vorbei, sogar noch früher, als die Ferien überhaupt regulär begonnen hätten. Jetzt hieß es nochmal entspannen, ein wenig runter kommen, ehe der "ernst des Lebens" beginnen sollte. Freunde treffen, schwimmen gehen, Eis essen, Shoppen fahren, Kino gehen ... Ende des Monats kam dann die kleine Miss Elli zu mir - das kleine Energiebündel, dass ein zu Hause gesucht und bei mir gefunden hat. Die beiden Männer hatten nun ein Weibchen in der Nachbarschaft und ich weibliche Unterstützung in meinem Zimmer, dass ich mir bis dahin nur mit zwei männlichen Gefährten teilte.
August
Beginn der Ausbildung! Mindestens drei Jahre lang heißt es jetzt jeden Wochentag um 5 Uhr aufstehen. Auch wenn ich Berufschule habe. Aber man gewöhnt sich ja an alles. Der Monat war eine Achterbahn aus wenig Schlaf, Party, Verzicht auf viel Freizeit noch weniger Schlaf und noch mehr Party. Keine Ahnung, wie ich diese Zeit voll Kirmes und Schlafentzug geschafft habe - aber hin und wieder kam es dann doch mal vor, dass ich Samstagsmorgens um halb 6 heim gekommen bin, wenn meine Mama gerade aufgestanden ist.
September
Zusammen mit Diana war ich in der Stadt - eigentlich wollten wir uns "Briefe an Julia" anschauen, aber irgendwie hat das Kino den Film nicht im Programm gehabt. Also sind wir in "Step Up 3D" und haben uns den angeschaut - was kein Fehler war! Es ist ein unglaublich toller Film. Hier gibt es nicht viel zu erzählen. Kann und will ich auch gar nicht, weil da einiges passiert ist, was mich schon wieder ganz schön runter gezogen hat.
Oktober
.. hier genau das selbe wie im September. Eine Sache dürftet ihr sogar noch wissen, wenn ihr meinen Blog aufmerksam verfolgt habt.
November
Harry Potter! Ahh! Ich war zusammen mit der allerliebsten Anna in der Stadt - erst waren wir Shoppen und dann ab ins Kino. Der Film war einfach nur genial und total zum anbeissen. Außerdem habe ich mein neues Handy bekommen - wodurch ich nun Mobil durch das ganze World Wide Web surfe und ihr mich damit gar nicht mehr los werdet! Ich kann euch gar nicht viel mehr von den restlichen Tagen des Monats erzählen - meistens habe ich daheim gesessen und für die Berufsschule gebüffelt, habe hin und wieder Freunde getroffen und ansonsten hab ich gearbeitet.
Dezember
Es weihnachtet sehr. Dickes Schneechaos in Deutschland - Tief Petra erledigte ihre Arbeit. Alles Durcheinander, kein vorankommen auf Deutschlands Autobahnen. Weihnachtsgeschenke in Kassel eingekauft, Klassentreffen in der Pizzeria, unschöne Nachricht vom Orthopäden bekommen, Weihnachtstage mit der Familie, Päckchen bekommen, Geschenke öffnen, Urlaub im eigenen zu Hause, skypen mit lieben Twitterianern, Silvester feiern.
Fazit Jahr 2010
Das Jahr 2010 hatte seine Höhen und Tiefen - wie eigentlich jedes Jahr. Man kann nicht immer glücklich oder traurig sein. Das Jahr hat ein schlecht begonnen und einigermaßen gut geendet. Ich habe meine Schule beendet, eine Ausbildungsstelle gefunden und mein erstes Geld verdient und ausgegeben. Habe neue Freunde an der Berufsschule gefunden, meine alten aber nicht verloren - was mich sehr glücklich macht. In der "virtuellen Welt" habe ich Freunde gefunden und welche, die ich schon seit 2009 kannte noch mehr zu schätzen gelernt. An alle "RL-" und "Internetfreunde" ein ganz ganz liebes Danke - weil ihr alle einfach die besten seid und immer für mich da gewesen seid. Ich bin in die "Welt der Erwachsenen" geschmissen wurden und bis jetzt mache ich mich da ganz gut, wie ich finde. Hin und wieder spricht noch das kleine Mädchen aus mir, dass ein wenig Unsinn im Kopf hat, aber wäre es schade, wenn nicht? Alles in allem war das Jahr 2010 ein gutes Jahr, auch wenn ich auf manchen Stress und Kummer gerne verzichtet hätte.
Fazit Jahr 2010
Das Jahr 2010 hatte seine Höhen und Tiefen - wie eigentlich jedes Jahr. Man kann nicht immer glücklich oder traurig sein. Das Jahr hat ein schlecht begonnen und einigermaßen gut geendet. Ich habe meine Schule beendet, eine Ausbildungsstelle gefunden und mein erstes Geld verdient und ausgegeben. Habe neue Freunde an der Berufsschule gefunden, meine alten aber nicht verloren - was mich sehr glücklich macht. In der "virtuellen Welt" habe ich Freunde gefunden und welche, die ich schon seit 2009 kannte noch mehr zu schätzen gelernt. An alle "RL-" und "Internetfreunde" ein ganz ganz liebes Danke - weil ihr alle einfach die besten seid und immer für mich da gewesen seid. Ich bin in die "Welt der Erwachsenen" geschmissen wurden und bis jetzt mache ich mich da ganz gut, wie ich finde. Hin und wieder spricht noch das kleine Mädchen aus mir, dass ein wenig Unsinn im Kopf hat, aber wäre es schade, wenn nicht? Alles in allem war das Jahr 2010 ein gutes Jahr, auch wenn ich auf manchen Stress und Kummer gerne verzichtet hätte.